Wohnen im Aktivitätszentrum

Das Aktivitätszentrum ist auch ein Wohnprojekt. Die drei altengerechten Wohnungen werden ganz normal vermietet. Im Falle der Pflegebedürftigkeit ist es selbstverständlich, dass der Pflegedienst frei Wählbar ist.

Die Mieterinnen und Mieter helfen sich gegenseitig, haben kurze Wege zu den Veranstaltungen und nehmen an zahlreichen Aktivitäten teil.

Die Wohnungen haben eine Größe von 40 und 60 qm, verfügen über barrierefreie Bäder mit Dusche und haben sehr schöne Balkone.
Im Untergeschoß gibt es ein zusätzliches Badezimmer mit Badewanne und Massageliege. Eine gemeinsame Waschküche und ein großer Vorratsraum lassen sich leicht mit dem Fahrstuhl erreichen.

Alle anderen Räume des Zentrums- Fernsehraum mit großem Kachelofen, Gemeinschaftsküche, und natürlich der schöne Garten- können mit genutzt werden, wenn der Platz in der eigenen Wohnung für die Gäste nicht reicht.
Im Gästezimmer mit TV und eigenem Bad können Angehörige und Freunde nächtigen.

Zur Zeit sind alle Wohnungen vermietet.

Auf dem gleichen Grundstück der Goethestraße 42 b vermietet die GSW-Minden zwölf altengerechte Wohnungen. Zu den Bewohnerinnen und Bewohnern gibt es vielfältige Kontakte und eine gelebte Nachbarschaft.

Besonders geschätzt wird der große Garten mit schattigen Plätzen die zum Verweilen einlade oder gemeinsam Zeit zu verbringen.

Hausnotruf

Jede Mieterin und jeder Mieter hat einen Hausnotruf. Wir helfen bei der Verwaltung der Schlüssel, damit im Notfall keine Tür aufgebrochen werden muss und wertvolle Zeit vergeht.

Der HAUS(NOT)RUF ist eine hilfreiche technische Einrichtung. Er funktioniert denkbar einfach und ist trotzdem sicher. Sie tragen einen Signalgeber für den Notruf ständig bei sich: entweder um den Hals gehängt oder am Handgelenk wie eine Armbanduhr. Ein Knopfdruck genügt und Sie bekommen Kontakt zur Notrufzentrale.

Schneller und sicherer Kontakt

Wenn sie einen Kontakt auslösen, erscheinen in der Zentrale alle wichtigen Informationen zu Ihrer Person. Die MitarbeiterInnen in der HAUS(NOT)RUF-Zentrale können sich sofort um Ihr Anliegen kümmern. Wenn es nötig ist, bleibt der Funkkontakt mit der Zentrale so lange bestehen, bis Hilfe in Ihrer Wohnung eingetroffen ist.

HAUS(NOT)RUF ist mehr als ein Telefon

Der HAUS(NOT)RUF lässt Sie nicht im Stich. Er funktioniert auch dann, wenn Sie Ihr Telefon nicht erreichen und den Hörer nicht abnehmen können. Sie drücken einfach den Funkfinger an Ihrer Kette oder Ihrem Handgelenk und der HAUS(NOT)RUF funktioniert - in allen Räumen Ihrer Wohnung - ganz gleich, wo Ihr Telefon steht.

Menschen Ihres Vertrauens

Häufig reicht es aus, wenn im Notfall jemand aus Ihrer Familie, aus Ihrer Nachbarschaft oder aus Ihrem Freundeskreis bei Ihnen vorbeischaut. Deshalb arbeitet der HAUS(NOT)RUF-Dienst mit Menschen Ihres Vertrauens zusammen, die in Ihrer Nähe wohnen und einen Schlüssel zu Ihrer Wohnung haben. Sie können aber auch einen ambulanten Pflegedienst angeben.

Immer Hilfe und in kurzer Zeit

Im Regelfall ist sichergestellt, dass Sie in weniger als 20 Minuten die benötigte Unterstützung erhalten. In dringenden Fällen informiert die HAUS(NOT)RUF-Zentrale sofort einen Rettungswagen oder den Notarzt.

Text: Pari Sozial Minden-Herford