Sommerfest 2017

Impressionen

Das Sommerfest im Aktivitätszentrum ist immer gut besucht. Dieses Jahr hat die Anna Luise Altendorf Stiftung zusammen mit dem Verein Leben mit Demenz, dem Projekt "PAcKt an" und dem Aktionsbündnis Königstor eingeladen.

Es war ein wirkliches Begegnungsfest. Für das leibliche Wohl war natürlich wie immer überreichlich gesorgt. Livemusik der Band White Coffee sorgte für entspannter Gesprächsatmosphäre und die benachbarten Kindergärten und das Technikzentrum aus Hille sorgen für ein buntes Kinderprogramm.

An den Infoständen konnten sich die BesucherInnen über die Arbeit der Initiativen informieren und wer Lust zu stöbern hatte, fand sicherlich etwas passendes beim Flohmarkt.

Es war eine Besonderheit angekündigt. Das Aktivitätszentrum Alten-Dorf wurde 20 Jahre alt. Dies war sicherlich Grund zu feiern. In den 20 Jahren hat sich so viel getan und es wurde so viel geleistet. Alle Beteiligten waren sich darüber einig, dass das Alten-Dorf schon lange kein Altenzentrum mehr ist, wenn auch der Schwerpunkt bei der alten Arbeit liegt. Das Aktivitätszentrum ist auch mit seinen neuen Initiativen so verwurzelt im Quartier Königstor, dass diese 20- Jahr-Feier der richtige Zeitpunkt für einen neuen Namen ist.

Unser Haus heißt jetzt: Aktivitätszentrum Am Goethepark

Bürgermeister Jäckel würdigte in seiner Ansprache die Bedeutung des Aktivitätszentrums und des bürgerschaftlichen Engagements der Akteure. Er betonte wie wichtig diese Initiative für den Stadtbezirk Königstor ist. Zugleich stellte er mit einem Augenzwinkern fest, dass das Aktivitätszentrum, dass keinerlei kommunale Zuschüsse erhält, für die Kommune daher besonders kostengünstig sei.

In kurzen Ansprachen stellten sich die gastgebenden Initiativen noch einmal vor.

In seiner Begrüßungsansprache zog Claus Lemcke als Hausherr des Aktivitätszentrums Bilanz und dankte allen Aktiven für ihr Engagement und begründete die anstehenden Veränderungen als wichtige Voraussetzung der Zukunftssicherung des Aktivitätszentrums für alte Menschen und das Quartier.

Lieber Herr Bürgermeister Jäcke, liebe Freunde von Leben mit Demenz, Packt an, Aktive vom Aktionsbündnis für in Königstor, liebe Freunde und Förderer des Aktivitätszentrums und der Anna Luise Altendorf Stiftung, liebe Nachbarn und Gäste.

Ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserem Sommerfest im Alten-Dorf, das heute sein 20-jähriges Bestehen feiert.

Es soll ein fröhliches Fest werden mit schöner Musik von White Coffee aus Herford,  es soll ein Begegnungsfest sein, in dem Sie gute Gespräche führen, Spaß haben und keiner soll hungrig oder durstig nach Hause gehen.

Dank
Das schöne Wetter ist schon mal eine gute Voraussetzung dafür, dass dies ein gelungenes Fest wird, aber das reicht natürlich nicht aus. Sie wissen alle, wie viel Vorbereitung und Organisation notwendig sind, um selbst ein kleines Fest auf die Beine zu stellen.

Ganz herzlich bedanken möchte ich mich daher bei all denen, die an der Vorbereitung  des Festes beteiligt waren und auch heute dafür sorgen, dass alles reibungslos läuft.
Herzlichen Dank an die beiden Mitarbeiterinnen der Anna Luise Altendorf Stiftung, dem Verein Leben mit Demenz, den Aktiven des Aktionsbündnis für/Königstor für ihr Engagement.
Ich bedanke mich bei den Kindergärten und dem Technikzentrum für das Kinderprogramm.
Dank auch an die Bäckerinnen und Bäcker, die mit ihren Kuchenspenden, das Kuchenbuffet bereichern. Ja und da sind dann noch die Mitarbeiter von Packt an, bei denen ich mich ganz besonders bedanken möchte. Sie haben besonders zugepackt, den Rasen gemäht, Zelte aufgebaut, die neuen Schilder angebracht, die Markise rechtzeitig repariert und waren jederzeit zur Stelle, wenn sie gebraucht wurden. Vielen Dank -Das war Klasse! Sie haben dem Namen des Projektes Packt an alle Ehre gemacht.

Blick zurück
Das Aktivitätszentrum feiert heute seinen 20-jährigen Geburtstag. Dies ist üblicherweise der Anlass, ein Blick in die Vergangenheit zu werfen, Bilanz zu ziehen und das bisher geleistete zu würdigen. Darauf möchte ich heute weitgehend verzichten. Denn es gibt da jemanden, der das besser kann, —und das ist Hans-Joachim Lemcke, der von Beginn an dabei ist, lange Vorsitzender des Kuratoriums der  Anna Altendorf Stiftung war und sicherlich in den vergangenen Jahren wesentliche Impulse in der Altenarbeit gesetzt hat. Und ein besserer Geschichtenerzähler als ich es bin, ist er alle Mal. Daher wird er nachher in alter Tradition eine kleine Führung durchs Haus machen und anschließend unten im Untergeschoss über die Arbeit der letzten Jahrzehnte berichten. Den Beginn der Führung werden wir noch besonders bekannt geben.Aber eines muss an dieser Stelle festgehalten werden: Die Selbsthilfegruppe Alte helfen Alten mit ihren eigenwilligen und starken Mitgliedernhat dieses Aktivitätszentrum wesentlich gestaltet und geprägt. Und dieser Tradition werden wir uns auch weiterhin verpflichtet fühlen.

 Blick nach vorn
Das Aktivitätszentrum Alten-Dorf hat sich immer als offenes Haus verstanden und viele Gruppen gehen hier ein und aus. Immerhin kommen jedes Jahr zwischen 5- und 6000 Besucherinnen und Besucher zu uns. Was uns allerdings nicht wirklich gut gelungen ist, ist jüngere ältere Menschen -also so etwas wie eine Krabbel oder Jugendgruppe hier im Aktivitätszentrum aufzubauen. Ein Grund dafür ist, dass die Lebensspanne  „Alter“ mindestens 30 Jahre umfasst- also eine ganze demographische Generation. Und mal ehrlich: Hätten Sie mit 20 Jahren Lust gehabt mit 50-jährigen eine Radtour zu machen oder Kaffee zu trinken oder einen Abend in der Kneipe zu verbringen? Und umgekehrt gilt das wahrscheinlich genauso.
Wir brauchen also verstärkt unterschiedliche Angebote, die den unterschiedlichen Altersgruppen und ihren Interessen und Möglichkeiten gerecht werden. Wir sind als Stiftung der Altersfürsorge der Arbeit für ältere Menschen verbunden, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass ein Altenzentrum für ältere Menschen nur bedingt attraktiv ist. Attraktiv für ältere Menschen sind interessante sportliche und geistige Angebote, sozialer Austausch mit unterschiedlichen Altersgruppen und Gemeinschaft und Geborgenheit. Und gilt für jedes Alters. Diese Angebote wollen wir weiter ausbauen, um darüber Nachwuchs zu gewinnen.

Taufe
Von diesem Haus sollen aber auch Impulse ausgehen. Wir wollen mehr im Quartier arbeiten. Wir wollen soziale Organisationen bei uns im Haus einbinden. Daher freue ich mich ganz besonders und dies ist ein Zeichen des Wandels, dass das Projekt „PAcKt an“ der Verein „Leben mit Demenz“ und das „Aktionsbündnis Königstor“ hier bei uns eingezogen sind und gemeinsam zu diesem Fest eingeladen haben. Das eröffnet neue Formen der Kooperation und Quartiersarbeit und belebt mit seiner Vielfalt sicherlich dieses Haus.

Heute wollen wir  ein sichtbares Zeichen setzen und so soll das Aktivität Zentrum Alten-Dorf ab heute einen neuen Namen bekommen. Die meisten von ihnen werden wahrscheinlich denken, der neue Name ist Aktivitätszentrum Königstor. Ich muss Sie enttäuschen, das würde uns ja im Namen auf Königstor beschränken, was wir nicht wollen, denn wir haben wir den Anspruch über das Quartier hinaus zu wirken und Impulse zu setzen .

Lüften wir also das Geheimnis des neuen Namens:
Wir  haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft diesen wunderschönen Park mit einem wunderren Baumbestand un d im Sommer ein Treffpunkt von Jung und Alt.
Daher soll diese Haus in Zukunft den Namen tragen:

Aktivitätszentrum Am Goethepark

Auf eine erfolgreiche Zukunft und viel Engagement, die von diesem Ort ausgeht.

Termine

Sonntag, 11.06.2017 11:30 - 18:00 Uhr
Weitere Veranstaltungen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.